Konstituierende Sitzung

Die Kommission Verlässlicher Generationenvertrag der Bundesregierung hat am 6. Juni 2018 unter den Vorsitzenden Gabriele Lösekrug-Möller und Karl Schiewerling mit der konstituierenden Sitzung ihre Arbeit aufgenommen. Die Kommission soll Empfehlungen für eine zukunftssichere und generationengerechte Altersvorsorge erarbeiten. Dazu zählen die nachhaltige Sicherung und Fortentwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung, der betrieblichen Altersversorgung und der privaten Altersvorsorge. Die Kommission soll im März 2020 ihren Bericht und ihre Empfehlungen für einen verlässlichen Generationenvertrag für die Zeit ab 2025 vorlegen.

In der heutigen Sitzung wurden die Form der Zusammenarbeit und die Arbeitsplanung bis 2020 beschlossen. Vorgesehen sind verschiedene Formate von Dialogen, Fachgesprächen und Fachtagungen.

Die ersten Fachgespräche mit Sozialverbänden, mit Wohlfahrtsverbänden sowie mit Anbietern und Einrichtungen zur Altersvorsorge, wie zum Beispiel Unterstützungs- und Pensionskassen, werden im Sommer 2018 stattfinden. Darüber hinaus sind für 2019 Generationendialoge vorgesehen, zu denen die Senioren- und Jugendorganisationen eingeladen werden. Die Wissenschaft wird durch die Erarbeitung von Studien und mit einem Symposium Wissenschaft/Stiftungen im kommenden Jahr einbezogen. Vor Fertigstellung des Kommissionsberichts sind weitere Fachtagungen geplant. Im März 2020 wird der Bundesregierung der Abschlussbericht vorgelegt.

„Mit dieser Vorgehensweise wollen wir sicherstellen, dass wir möglichst alle Beteiligten in den Dialog einbeziehen und gemeinsam erarbeiten, welche Anforderungen an einen verlässlichen Generationenvertrag zu stellen sind“, so Gabriele Lösekrug-Möller. Karl Schiewerling betonte: „Wichtig ist uns hierbei, dass wir die langfristige Finanzierbarkeit der Alterssicherung berücksichtigen, das System flexibel und stabil für neue Herausforderungen halten und stets ein angemessenes Einkommen im Alter sicherstellen.“